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Geschrieben von Linda Dertinger
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Donnerstag, 22. September 2011 |
Am 20. 09. 2011 haben die Grünen im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung eine fatale Fehlentscheidung getroffen. Eine progressive Besteuerung, die den Stadthaushalt durch Verwaltungs- und Bürokratieaufwand im Zweifel Geld kostet statt einbringt, anstelle eines Verbotes für Heizpilze zu fordern ist eine Farce! Heizpilze sind und bleiben Klima-Killer! Hier Ablasshandel für eine westliche, luxsusgierige Gesellschaft zu betreiben, wie es Bündnis '90/ die Grünen in ihrem Antrag zur Energiewende in Leipzig einräumen, verurteilt die GRÜNE JUGEND Leipzig aufs Äußerste.
„ Das Wort 'progressiv' im Antrag zu haben, macht diesen noch lange nicht stringent-grün oder fortschrittlich!“ , so Norma Tiedemann von der GRÜNEN JUGEND Leipzig.
Solange es günstige und klimafreundliche Alternativen in Form von Decken gibt ist es in unserer Verantwortung für den weltweiten Klimawandel das absolut falsche Signal, wenn wir als westliche Welt anstatt konsequenter und einfacher Co2 Vermeidung, Co2 Ausstoß gegen Geld billigen. Ein Heizpilz verbraucht pro Stunde knapp ein Kilogramm Propangas. Bei maximaler Leistung von etwa 14 Kilowatt stößt ein Heizpilz bis zu 3,5 Kilogramm Kohlendioxid pro Stunde aus - bei einer durchschnittlichen Betriebsdauer von 36 Stunden in der Woche entstehen so bis zu vier Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Das entspricht dem Ausstoß eines Neuwagens, der 20 000 Kilometer im Jahr fährt oder dem eines Niedrigenergie-Hauses.
Linda Dertinger, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Sachsen, ergänzt: „Es schadet der Gesellschaft, wenn wieder diejenigen, die es sich finanziell leisten können unter Heizstrahlern auch im Freien sitzen, statt ihre finanziellen Möglichkeiten in Alternativen zu investieren und positive Signale auszusenden.
Die GRÜNE JUGEND Leipzig hofft inständig, dass die Grünen ihren Feher sehen und korrigieren und kämpft weiterhin für ein Verbot von Heizstrahlern in Leipzig. 
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 22. September 2011 )
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Geschrieben von Norma Tiedemann
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Dienstag, 20. September 2011 |
Die Sonne schien und die Gangschaltungen waren gut geschmiert - beste Voraussetzungen für die Fahrraddemo am 20.09.2011 im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche, zu der StuRa, Ökolöwe und ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Leipzig e.V.) aufriefen. Mit vielen anderen Pedalenritter_innen schwang sich die Grüne Jugend Leipzig in den Sattel um für eine umweltverträgliche und rücksichtsvollere Mobilitätskultur in Leipzig und Europa zu demonstrieren. Schwachstellen im Verkehrskonzept der Stadt gibt es einige: fehlende Abstellmöglichkeiten für unsere geliebten Zweiräder, Bevorzugung von PKW und motorisierten Fahrzeugen statt Erleichterung für Fußgänger_innen und Fahrradfahrer_innen, zu wenige Fahrradstraßen, zu lange Wege, Priorität für Kfz-Stellplätze gegenüber sicherem Raum für alle und so weiter. Begleitet von Musik, Trillerpfeifen, Klingeln und erstaunten sowie erfreuten Gesichtern machten wir deutlich: Die Stadt gehört den Bewohner_innen, die sich in ihr bewegen und nicht den Luft verpestenden und Stress verursachenden Blechkästen!
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 21. September 2011 )
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Geschrieben von Norma Tiedemann
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Mittwoch, 21. September 2011 |
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„Die am 13.09.2011 im EU-Parlament abgestimmte Ausweitung des FRONTEX Mandats ist inhuman und ein Schritt in die falsche Richtung für eine europäische Migrationspolitik, die fundamentale Menschenrechte respektiert“, so Norma Tiedemann von der Grünen Jugend Leipzig. „Dies gilt insbesondere in Anbetracht der derzeitig kritischen Sicherheitslage in der nordafrikanischen Region, durch die sich Menschen in großen Zahlen gezwungen sehen aus Angst um ihr Leben Richtung Europa zu fliehen.“
Die Grüne Jugend Leipzig fordert stattdessen von den Mitgliedern des europäischen Parlaments sich endlich für eine menschenwürdige europäische Migrationspolitik stark zu machen! Die Freiheit sein Land zu verlassen und einen anderen Bleibeort zu wählen, ist ein Menschenrecht und die Europäische Union ist als ein Verbund, der sich zu diesen Werten bekennt, verpflichtet sich solidarisch mit jenen zu zeigen, die Hilfe brauchen!

Bild: [henning]
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 21. September 2011 )
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