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Warmmachen für die KettenReAktion am 24. April
Geschrieben von Norma Tiedemann, Linda Dertinger   
Montag, 19. April 2010

Aus verschiedenen, zwielichtigen Ecken klingelt uns nun schon seit Jahren das Märchen vom billigen, sauberen, zukunftsweisenden Atomstrom in den Ohren. Doch jetzt springt auch noch das schwarz-gelbe Regierungsübel auf diesen Zug der großen Energiekonzerne auf und begibt sich damit rasant in Richtung Ausstieg vom Atomausstieg: Es wird ernsthaft erwägt mehrere Atomkräftewerke in Deutschland am Netz zu lassen, deren Abschaltung längst beschlossen war und das entgegen der Mehrheit der Bevölkerung Deutschlands.

Um diesem Ruf nach Vernunft und Verantwortung Nachdruck zu geben, wird es am 24. April eine große KettenReAktion geben: eine 120 km lange Menschenkette vom Pannenreaktor Krümmel über Hamburg bis zum AKW Brunsbüttel.

Bundesweit machten sich die GegnerInnen der Atomenergie schon mal am 10.April in 53 Orten mit einer Probe-Menschenkette warm. Auch hier in Leipzig versammelten sich ca. 120 Menschen am Vormittag auf dem Augustusplatz, um auf die massiven Probleme aufmerksam zu machen, die den blauen Himmel der Atomstromideologen verdunkeln.

Uns, von der Grünen Jugend Leipzig, war es besonderes Anliegen auf diese Crux der Atomenergie hinzuweisen und PassantInnen zu sensibilisieren.

Verbal vor Ort sowie auf medialem Wege übernahm das im Namen der Grünen Jugend Leipzig Linda Dertinger, die in ihrem Redebeitrag insbesondere auf die Frage der ungeklärten Endlagerung nuklear strahlenden Mülls aber auch die unverhältnismäßige Gewinnspanne der Energiekonzerne auf dem Rücken der BürgerInnen - der Menschen und Umwelt – hinwies: „Wir subventionieren Atomenergie hinlänglich mit 200 Mio € pro Jahr. Dazu kommen Steuervergünstigungen z.b. bei Uran für weitere 1,5 Milliarden € jährlich. Auch Asse ist komplett gescheitert: Inzwischen 4 Milliarden kostet die SteuerzahlerInnen die Bergung des Atommülls dort. […]Angesichts all der Milliarden, die wir drauf zahlen […] ist Atomstrom NICHT günstig!“

Doch auch darüber hinaus zeigte die Grüne Jugend Leipzig eine enorme Präsenz.... .

Letzte Aktualisierung ( Montag, 19. April 2010 )
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Themenabend Regionalwährung
Geschrieben von Norma Tiedemann   
Dienstag, 13. April 2010

15. April 2010 19 Uhr Grüne Geschäftsstelle Leipzig


Das aktuelle Gebaren um Griechenlands drohenden Staatsbankrott führt es deutlich vor Augen – das Spekulieren mit Währungen, die Schuldenspirale des Zinses-Zins und die unüberschaubaren transnationalen Finanzströme schicken unsere Gesellschaft in eine Sackgasse.

Niemand kann den entgrenzten Entwicklungen der globalen Finanzmärkte noch folgen, geschweige denn sie wirksam demokratisch kontrollieren. Unser Geldsystem ist weitestgehend anonymisiert und gehorcht den Hebeln des spekulierenden, hoch riskanten und global agierenden Finanzwesens.

Gibt es dazu wirklich keine Alternativen wie es immer wieder suggeriert wird? Können die Gesetzmäßigkeiten, die permanent Krisen hervor rufen, die Zukunft des Geldes sein?

„Think global- buy local“ – diese Aufforderung stellt den Grundgedanken der Regionalwährung oder auch Regiogelder dar. Diese versuchen mit sanftem Druck darauf hinzuarbeiten die Wirtschaft einer Region zu stärken und Geld wieder in seinem ursprünglichen Sinn zu verwenden.

Regiogelder gelten nur in einer bestimmten Region und nur bei teilnehmenden Händlern, Dienstleistern, Banken etc. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es inzwischen ca. 70-80 Initiativen und darunter 27, die bereits eine eigene Währung eingeführt haben. Über die Vor - und Nachteile dieser Alternative möchten wir an unserem Themenabend am 15. April ab 19 Uhr diskutieren. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen!

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 13. April 2010 )
 
Wer sich outet, verdient Respekt!
Geschrieben von Norma Tiedemann   
Freitag, 12. März 2010
Anlässlich der Aussage des Ex-Schalke 04-Managers Rudi Assauer
bezüglich Homosexualität im Fußball erklärt der Bundesvorstand der
GRÜNEN JUGEND:

„Wer sich outet, verdient Respekt! Denn den Schritt in die
Öffentlichkeit zu gehen und zu ihrem oder seinem coming out zu stehen,
kostet Kraft. Vor allem vom Deutschen Sportbund, dem größten
Personenverband Deutschlands erwarten wir Fairness und Akzeptanz nicht
nur auf dem Spielfeld, sondern und gerade auf den Tribünen und in den
Umkleidekabinen. Die Aussage von Rudi Assauer – „Wer sich outet, wird
platt gemacht!“ – ist machohaft und ein Schlag ins Gesicht aller, die
für Toleranz gegen Homosexualität im Fußball streiten. Assauer zeigt,
wie hinterweltlerisch die Strukturen in deutschen Stadien sind.

Die GRÜNE JUGEND fordert den Deutschen Sportbund und die angehörigen
Dachverbände auf, sich des Themas Homosexualität endlich anzunehmen.
Das muss sowohl von hetero- und offen homosexuellen Persönlichkeiten
des Spitzensports getragen werden, als auch in den vielen Vereinen in
der ganzen Republik. Leistung und Spaß im Sport sind nicht davon
abhängig, welcher Sexualität man angehört! Wir sehen insbesondere Theo
Zwanziger, den Vorsitzenden des DFB, in der Pflicht, seinen vielen
schönen Worten zu diesem Thema Taten folgen zu lassen. Wir fordern
Zwanziger auf, Herrn Assauer öffentlich mit scharfen Worten zu
widersprechen!“
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 12. März 2010 )
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Orga-Treffen
Februar 23, 2012 (19:00)
(Grüne Jugend Leipzig) Wir treffen uns um alles was so anliegt zu besprechen. Hast du Lust dich einzubringen, zu diskutieren oder einfach mal zu schauen was wir so machen: Komm vorbei! Jeden Donnerstag in der Grünen Geschäftsstelle Hohe Straße 58!

Orga-Treffen
März 1, 2012 (19:00)
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März 8, 2012 (19:00)
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März 15, 2012 (19:00)
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Grüne Hochschulgruppe
März 21, 2012 (19:00)
(Andere Organisationen) Studierende und alle Interessierten sind eingeladen sich für eine nachhaltige Entwicklung an der Uni Leipzig einzusetzen!

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