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Geschrieben von Norma Tiedemann
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Freitag, 9. Dezember 2011 |
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GEMEINSAMER FLASHMOB der Grünen Jugend, Jusos, JuLis und Linksjugend am 12. Dezember von 15 bis 15.35 Uhr auf dem Willi-Brandt-Platz gegen CDU-Antrag auf Alkoholverbot.
Die CDU möchte im Stadtrat einen Antrag stellen, um die Einführung eines Alkoholverbotes zu überprüfen. Betroffene Orte wären der Hauptbahnhofsvorplatz, die „Thomaswiese“ und der Weißeplatz in Stötteritz. Grüne Jugend, Jusos, JuLis und Linksjugend kritisieren die Pläne der CDU Stadtratsfraktion scharf. Sie sehen in diesen Plänen eine Verdrängung „unerwünschter“ Personengruppen aus Leipzigs Stadtbild.
Malena Rottwinkel, Mitglied der Grünen Jugend Leipzig, kritisiert, dass sich das Alkoholverbot gezielt gegen Wohnungslose und Jugendliche richtet: „Damit wird versucht, diese Menschen aus der Öffentlichkeit zu verdrängen. Dabei ist der öffentliche Raum für alle. Deshalb möchten wir mit einem Flashmob gegen den Sicherheitswahn der CDU vorgehen. Wir laden alle interessierten BürgerInnen zum Mitmachen ein.“
Tilman Loos, jugendpolitischer Sprecher von DIE LINKE, stellt fest: „Die Innenstadt muss ein Raum sein, in dem nicht nur Platz für teure Cafés ist. Die Straßen und Plätze einer Stadt gehören denen, die in der Stadt leben. Das schließt auch Menschen ein, die nicht viel Geld haben. Und das sind eben häufig junge Leute. Dass auf der Grünfläche auch Alkoholika konsumiert werden, kann indes nicht verwundern. Schließlich passiert genau das gleiche auch in den nahegelegenen Restaurants – nur zu deutlich höheren Preisen.“

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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 9. Dezember 2011 )
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Weiter …
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Geschrieben von Norma Tiedemann
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Montag, 5. Dezember 2011 |

Um 19 Uhr in der Grünen Geschäftsstelle Hohe Straße 58. Kommt vorbei! |
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 5. Dezember 2011 )
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Geschrieben von Katha Ander
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Sonntag, 27. November 2011 |
Vielfältig, Bunt und Lebenswert – Leipzig soll so bleiben!
Grüne Jugend solidarisiert sich mit der IG Windmühlenstraße und fordert Pläne zur
nachhaltigen Stadtentwicklung
Die Grüne Jugend Leipzig kritisiert die geplante Umgestaltung des Wohnkomplexes
Windmühlenstraße und befürchtet, dass die kulturelle Vielfalt im Zentrum Südost verdrängt
wird.
Im August 2011 erwarb ein privater Investor aus LWB-Hand die denkmalgeschützten
Gebäude am Roßplatz, deren Ladenzeile straßenseitig sogenannte „Kultläden“ (Rotes Paket,
Café Cantona, Schall und Rausch, Tschau Tschüssi, Rücktritt) beheimatet. Diese kleinen
Gewerbe wurden von den LeipzigerInnen als Standorte der facettenreichen Kultur- und
Kreativwirtschaft geschätzt und tragen zur positiven Außenwahrnehmung des Viertels bei.
Tragbare Mieten sind in Zentrumsnähe kaum noch zu finden und so zogen auch junge
Familien und Kreative in die Windmühlenstraße.
Die vom neuen Eigentümer geplante „Aufwertung der Anlage“ sieht den Einzug eines SBMarktes
vor – bei der aktuellen Versorgungslage mit Supermärkten in fußläufiger Umgebung
halten wir dies für eine fragwürdige Notwendigkeit. Zumal die städtischen Pläne zum Bau
einer Markthalle auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz gegenüber längst nicht vom Tisch sind.
Als ein weiteres Ärgernis sehen wir die Neugestaltung des Hofes: Der grüne Hinterhof samt
altem Baumbestand und eigenhändig errichtetem Kinderspielplatz müsste einem Discounter-
Parkplatz und neuer Begrünung weichen. Die Zufahrt zum Parkplatz via Brüderstraße führte
an einem Kindergarten vorbei.
Die Grüne Jugend Leipzig findet: „Einzig die energetische Sanierung der Häuser ist trotz
steigender Mietpreise dank Fassadendämmung ökologisch sinnvoll und durchaus vertretbar.
Mit den Kündigungen von Tschau Tschüssi zum Januar 2012 sowie der Baptistengemeinde
hat der Vermieter jedoch BewohnerInnen und EinzelhändlerInnen gegen sich aufgebracht.“
Für eine wünschenswerte Einigung fordern wir alternativ einen Bebauungsplan der Stadt
Leipzig, um die städtebauliche Struktur erhalten zu können ohne die Rechte des Eigentümers
einzuschränken, sowie die Fortführung der Planung der Markthalle auf dem Wilhelm-
Leuschner-Platz. Die Anträge von Grünen und Linkspartei zum Bebauungsplan sind bereits im
Stadtrat eingereicht.
Der Verkauf kommunalen Eigentums an Privatpersonen hat leichtfertig die Einflussnahme der
Stadt auf die Stadtentwicklung geschwächt. Die geplante „Totsanierung“ des
Windmühlenstraßenviertels setzt die Homogenisierung des Stadtbildes fort. Dagegen
sprechen sich die Mitglieder der Grünen Jugend Leipzig aus: „Der alte
Windmühlenstraßenkiez verkörpert für uns genau das schützenswerte Flair Leipzigs -
vielfältig, bunt und lebenswert!“
Pressemitteilung GRÜNE JUGEND – 28.11.2011
Kontakt für eventuelle Nachfragen:
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 27. November 2011 )
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